Öffentlicher Kapitalmarkt

 

Am öffentlichen Kapitalmarkt können sie alle Anlageprodukte erwerben die von der deutschen Aufsicht zugelassen sind und über Finanzinstitute oder andere Kanäle angeboten werden. Dies sind fast alle Einzel­aktien, Devisen, Produkte wie ETFs, Obligationen, Zertifikate, Derivate sowie knapp 10.000 Fonds mit verschiedenen Anlagestrategien.

Diese fast unüberschaubare Zahl und Vielfalt der Aktien-, Geldmarkt-, Renten-; Immobilien-, ETF- und Hedgefonds machen es für den Privatanleger unmöglich die Übersicht zu behalten und vor allem aus dieser Menge die wirklich guten Produkte zu wählen.

Die Kurse von Aktien und anderen Wertpapieren werden ´am Markt´ durch Angebot und Nach­frage festgestellt. Diese Börsenkurse, welche auch im Laufe eines Tages teils erheblich schwankende Werte aufweisen, haben nur wenig mit dem inneren Wert ( tatsächlicher bilanzieller Unternehmenswert ) des Unternehmens zu tun.

Obwohl die Buchwerte aller an der Börse gelisteten Unternehmen laufend durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und andere Institutionen geprüft werden und eine quartalsweise Berichterstattung verpflichtend ist, kam es trotzdem schon zu millliardenschweren Betrugsfällen bei denen die Aktionäre ihr in diesen Wertpapieren angelegtes Geld verloren. Beispielhaft sind hier die Namen Enron, Worldcom, Lehman Brothers, Bernie Madoff und Wirecard zu nennen.

Wenn man in börsennotierte Fonds investieren möchte muss man bei seiner Auswahl zusätzlich berücksichtigen, dass die erfolgreichsten Investmentfonds nicht von deutschen Banken oder Sparkassen, sondern von international agierenden reinen Investmentgesellschaften wie beispielsweise Flossbach von Storch, Barings, Berkshire Hathaway, BlackRock, Fidelity, Nordea, Carmignac, Invesco, Vanguard, DJE Investments, Pioneer, Schroders, Metzler, Franklin Templeton und vielen weiteren aufgelegt werden.

Nach unserer Erfahrung ist zu beachten, dass Banken und Sparkassen ihnen vorwiegend haus­eigene Produkte empfehlen. Die von der Sparkasse oder vom Bankinstitut bezahlten Angestellten werden sich kaum trauen ( Verstoß gegen die Interessen ihres Arbeitgebers ) ihnen zu sagen, dass ein Finanzprodukt der benachbarten Bank besser ist als das hauseigene.

Als langjährig mit dem Kapitalmarkt vertraute Finanzanlagenvermittler tauschen wir im Kreis der Kollegen der FinanzAllianz ständig unsere Erfahrungen aus und sind so in der Lage ihnen unabhängig und neutral solche Empfehlungen auszusprechen, mit denen sie in die besseren Investmentprodukte investieren können.

Auf Grundlage gesetzlicher Vorschriften müssen am öffentlichen Kapitalmarkt alle Informationen für alle Marktteilnehmer zugänglich sein und es sollte kein Informationsvorteil für einzelne Marktteilnehmer bestehen. Es gibt strenge Veröffentlichungspflichten und Insiderhandel, also der Handel mit Kenntnis von kursrelevanten, noch nicht öffentlich gemachten Informationen, ist strafbar. Dennoch haben die institutionellen Investoren schon allein wegen ihrer Technik ( Stichwort Sekundenhandel ) einen sogar relativ großen Vorsprung vor Privatanlegern.

Um für unsere Mandanten Vorteile zu sichern, empfehlen wir oftmals Anlagen bei welchen genau dieser Informationsvorsprung zur Überrendite beiträgt. Mit sogenannten nichtöffentlichen Investments und Alternativen Investmentfonds können sie auf Basis langjährig bewährter Kon­zepte in verschiedenen Anlageklassen realistische Renditen von über 5 % pro Jahr erzielen.

Aufgrund welcher Informationen wissen sie, ob eine Entscheidung für die eine oder andere Finanzanlage richtig bzw. besser ist? Überlassen sie wichtige Investitionsentscheidungen spezialisierten und hochqualifizierten Managern, welche auch mit nennenswertem eigenen Kapitalengagement am bestmöglichen Erfolg der Investition interessiert sind.

Mehr zu diesem Thema finden sie unter Kapitalanlagen – Alternative Investments.

Wenn sie uns eine kurze Mail schreiben, können wir Kontakt miteinander aufnehmen und ihnen gern helfen erfolgreich zu investieren.

Investieren in Fonds – ohne oder doch besser mit Agio-Aufschlag

Sonderangebot oder nicht ? ! ?

 

Auf unserer Home-Seite haben wir bereits geschrieben, dass es nichts umsonst gibt. Für alle Leistungen entstehen Kosten. Damit ein Unternehmen rentabel wirtschaften und dann auch dauerhaft bestehen kann, müssen die anfallenden Kosten durch Einnahmen gedeckt werden.

Dies ist auch bei der Auflage von Finanzprodukten so. Für die Konzeption, die rechtliche Gestaltung, die Prospektierung, die Prüfung und Zulassung durch Aufsichtsbehörden, die Verwaltung, das Personal, Büroräume, Technik, das Marketing, den Vertrieb usw. usw. entstehen bereits vor der Einnahme des ersten Euros Kosten in Millionenhöhe. Diese Kosten werden auf die Anleger verteilt und müssen durch Umlagen und Gewinnanteile wieder eingebracht werden. Ein Teil der Kosten wird auch durch das Agio, den Ausgabeaufschlag, gedeckt.

Wenn nun ein Finanzberater oder die Finanzanlagegesellschaft das Agio reduziert oder sogar in ganzer Höhe darauf „verzichtet“, fehlen diese Einnahmen zur Kostendeckung. Hierfür muss ein Ausgleich geschaffen werden. Dies kann nur durch eine andere Art der Kostenumlage geschehen.

Der Agio-Aufschlag beträgt in der Regel 5 % des Anlagebetrages. Wenn diese Einnahme bei einer Fondsgröße von nur 50 Millionen Euro fehlt, bedeutet dies, dass sich der Fonds diese Mindereinnahme von 2,5 Millionen Euro anderweitig beschaffen muss. Dies kann dann nur auf anderem Wege durch höhere Managementgebühren, mehr Verwaltungskosten, einen geringeren Gewinnanteil für die Anleger, höhere Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs von Wertpapieren und durch weitere erhöhte Kostenpositionen erfolgen.

Durch den normalen privaten Kapitalanleger sind derartige versteckte Kosten kaum erkennbar. Nur durch aufwendige und intensive Vergleiche einzelner Positionen in den oft mehr als 100-seitigen Fondsprospekten sind die Unterschiede zu ermitteln.

Unseres Erachtens ist es besser, offen über die Kosten zu sprechen und diese zu kennen um dann einen objektiven Vergleich anstellen zu können.

Einfach gesagt : Man sollte es vermeiden an der falschen Stelle zu sparen.

Es gibt Einzelfälle in denen ein reduziertes Agio doch vorteilhaft sein kann. Hierüber sollten sie sich aber von einem unserer erfahrenen Berater informieren lassen. Schreiben Sie uns über Kontakt an, damit wir ihnen die für sie beste Investitiionsmöglichkeit zeigen können.

Der Reingewinn ist der Teil der Bilanz, den der Vorstand beim besten Willen nicht mehr vor den Aktionären verstecken kann.

Carl Fürstenberg(1850 - 1933), deutscher Bankier, Inhaber der Berliner Handelsgesellschaft